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Erzbergrodeo XVII - 2011 in Progress
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Siegessträhne auch am Erzberg fortgesetzt – Überlegener Sieg bei der Prolog Ladies Klasse für Christine Wiesner auf ihrer schnellen 250er KTM mit Vee Rubber
H.Lautner - 19.06.2009
4 Tage Party, Vollgas sowie Hard-Enduro sind vorbei und der Erzberg war zweifelsohne das größte Highlight meiner bisherigen Rennkarriere.
Mit viel Vee Rubber Grip zum Prolog-Damensieg: Christine Wiesner

30 Girls am Start zum Prolog in der Klasse Ladies
Freitag und Samstag gaben neben den 1500 männlichen Startern auch 30 Damen auf der ca. 11 km langen Prologstrecke mächtig Gas. Dank niedriger Startnummer ging es für mich zeitig am Vormittag bereits zum Vorstart. Mein Ziel war von Anfang die Qualifikation für das RED BULL HARE SCRAMBLE und dafür musste ich alles geben, was aus den 250 ccm meiner EXC  zu holen war. Das wichtigste war vollste Konzentration auf Streckenführung, Steine und die optimale Linienwahl auf dem rolligen Schotter. Mit zwei souveränen Läufen gelang es mir, mich an die Spitze der weiblichen Enduro-Riege zu setzen:

1. Platz Christine Wiesner (Österreich) / KTM / 10:33 min
2. Platz Jessica Bendler (Deutschland) / Beta / 11:05 min
3. Platz Vanja Kollmann (Schweden) / KTM / 11:12 min
4. Platz Daniela Pexa (Österreich) / Sherco / 11:45 min

Ehre, wem Ehre gebührt: Taddy Blazusiak, Seppi Fally, Cyril Despres, Christine Wiesner

RED BULL HARE SCRAMBLE – Startnummer 311
Geschafft! Ich stehe am Start zum härtesten Endurorennen der Welt, noch dazu in der siebten Startreihe und habe keine Ahnung, was mich da eigentlich erwartet. Die Sorgen um den ersten größeren Steilhang aus dem Kessel der Startaufstellung raus sind unbegründet, denn meine KTM schiebt mich nahezu mühelos rauf zu den Trassen des Fahrerlagers. Ab der dritten Auffahrt heißt es erst mal anstellen und abwarten. Ca. 200 Fahrer tummeln sich im Stau und immer mehr müssen aufgrund von fehlendem Anlauf raufgezogen werden. Ich finde eine der besten Linien und muss mich bis zur ersten senkrechten Abfahrt nicht nennenswert schinden - dort heißt es dann runterrutschen und das Bike so wenig wie möglich beschädigen.


Plötzlich stehe ich vor der Wasserleitung und kann es gar nicht glauben, dass ich es überhaupt bis dahin geschafft habe. Mit Vollgas und viel Motivation gelingt mir die lange Auffahrt im ersten Versuch und Checkpoint 1 gehört mir! Dann geht es weiter in den Wald und zu den nächsten Staus. Langsam und mit vielen Stopps auf den Steinen und Wurzeln wird es immer Kraft raubender. Kurz vor Checkpoint 2 geht dann mal gar nichts weiter und ich lasse mein Bike zurück um anderen Fahrern zu helfen. Schrägfahrten mit Steilhängen gehen an die letzten Reserven aller und ich sehe für mich letztendlich kein Weiterkommen mehr.

Die Eindrücke (Startaufstellung von 500 Fahrern) waren gewaltig, die Strecke mehr als schwierig. Die Erfahrungen im Grenzbereich waren Gold wert und vor allem hat es Spaß gemacht!
Ich freue mich schon auf das RED BULL HARE SCRAMBLE 2010!

Text: Christine Wiesner /// powered by Vee Rubber >>>


MR/hl


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